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  • michael marquart

Licht

Niemand von uns hätte sich vor einem Jahr vorstellen können, was die Welt in 2020 erwarten würde. Mit dieser Form der Ungewissheit müssen wir jedoch grundsätzlich leben. Das blenden wir gerne aus. Wir sind keine Seher. Wir wissen nie was kommen wird. Schicksalhafte Ereignisse in unserem Leben können jederzeit unerwartet über uns hereinbrechen und uns aus der Bahn werfen. Die Zukunft liegt immer im Dunkel.


Was dieses pandemische Ereignis besonders macht ist, dass alle Menschen weltweit davon betroffen sind. Der Mund-Nasenschutz vereint die Menschheit gewissermaßen, macht uns in diesen langen Monaten irgendwie alle gleich. Viele vermissen nun ihren gewohnten Alltag, ihre sozialen Kontakte, das Verreisen oder Essen gehen können. Andere bangen sogar um ihre existentielle Grundlage oder um ihre Gesundheit.


Wir befinden uns in der dunklen Jahreszeit, die Tage sind kurz. Jetzt im Advent werden wieder viele Lichter angezündet. Ob mit den Kerzen am Adventskranz oder in Form von Lichterketten drinnen oder draußen. Wir sollten das in diesem Jahr wieder bewusster tun und darin ein Zeichen der Hoffnung sehen.


Danke, an die Menschen, die sich etwas einfallen lassen, um das Licht im Advent weiterzugeben. Eine gute Idee finde ich, hatte die Singgruppe Siloam, bei der ich bis 2016 mitgewirkt habe. Statt der schon traditionellen Vesper im Advent gibt es für jeden Adventssonntag auf Youtube eine Best-of-Ausgabe der vergangenen 15 Jahre, aber mit neuen Text-Beiträgen. Hier der Link zum Beitrag für den ersten Advent: Siloam - Vesper zum 1. Advent 2020 - YouTube.


Ich wünsche euch eine ruhige und hoffnungsfrohe Adventszeit.

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