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  • Autorenbildmichael marquart

Hurra, wir leben noch

Dieser Titel eines Chansons von Milva aus dem Jahr 1983 passt gut zu unserem derzeitigen Gefühlzustand im Sängerbund im ausgehenden Jubiläumsjahr. Wir haben einiges auf ‚die Beine gestellt‘. Ich will mich an der Stelle nicht wiederholen und alles im Einzelnen aufzählen. Wer mag kann die Aktionen gerne in unserem Archiv nachschauen.


Hurra, wir leben noch. Der Satz kann auch ein wenig trotzig klingen, nach ‚jetzt erst recht‘ oder ‚mit uns muss man noch rechnen‘. In einer Zeit, in der sich Vereine, gerade Gesangvereine, immer schwerer tun, Nachwuchs zu finden und sogar Mitglieder verlieren bis hin zur Vereinsauflösung, haben wir es geschafft, mit viel Elan ein würdiges Jubiläumsjahr hinzulegen, neue Kontakte zu knüpfen und unsere musikalische Palette bunter zu gestalten. Wir haben mit der Aufführung der MisaTango etwas erreicht, was wir uns vor einigen Jahren wohl noch nicht zugetraut hätten.


Hurra, wir leben noch. Auch mit 60+ lässt sich noch einiges bewegen. Wer rastet der rostet. Neues ausprobieren. Ausgetretene Pfade verlassen. Genau das sind doch die Rezepte, die AOK & Co. in ihren Gesundheitsmagazinen empfehlen, um sich im Alter möglichst lange fit zu halten. Mit ‚Singen‘ als Hobby bieten sich da viele Möglichkeiten, die grauen Zellen zu trainieren.


Hurra, wir leben noch. Der Sängerbund ist mit 150 Jahren ganz schön alt. Da geht aber noch mehr. Ein paar Jahre lassen sich bestimmt noch dran hängen. Mindestens. Und mit dem Jungen Chor ‚Untitled‘ steht vielleicht der Nachwuchs schon in den Startlöchern. Mein Tipp an die junge Truppe: haltet zusammen, seid begeistert von eurer Sache und steckt dadurch andere an. Ihr werdet mehr werden.


Hurra, wir leben noch. Auch wenn es nicht die nächste Misa a Buenos Aires werden wird - für 2024 wird uns wieder etwas einfallen. Da bin ich sicher. Es muss nicht immer das ganz große Einzel-Projekt sein. Vielleicht gelingt es ja mit kreativen Ideen, Eisenbach wieder zu einem 'Singenden Dorf' zu machen. Wer weiß das schon? Immerhin gab's ja schonmal zwei große Chöre am Ort. Träumen darf man ja wohl. Die Aufführung einer argentinischen Tangomesse hätten wir uns vor einem Jahr auch noch nicht vorstellen können...

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