Suche
  • michael marquart

...noch 'n Gedicht

Bewusst habe ich in meinen Beiträgen der letzten Monate vermieden, dort ‚Corona‘ zum Thema zu machen. Zu omnipräsent ist die Pandemie in den Medien, in unserem Alltag. Anderes findet quasi gar nicht mehr statt. Wer kann, bzw. will das überhaupt noch hören.


Auch Gedichte und Songs zum C-Virus gibt es hinreichend. Da hab ich mir gedacht, auf eines mehr oder weniger kommt es nicht an. Deshalb heute an der Stelle anlässlich des Jahrestages des ersten Lockdowns in Deutschland ein paar Zeilen von mir:


Wer hätt vor einem Jahr gedacht,

was Corona mit uns macht.

Abstand halten, Masken tragen,

sich nicht mehr unter Leute wagen.

Nicht verreisen, keine Kneipen -

einfach nur zu Hause bleiben.

Soziale Eiszeit, kein' Kontakt

Feste, Feiern? - Abgesagt.


Wer glaubt die Welt steht derzeit still,

der irrt - es ändert sich grad viel.

Das ist, nicht nur nach meiner Meinung,

von Krisen die Begleiterscheinung.

So stellt sich uns in dieser Lage,

ganz berechtigt laut die Frage:

Was bricht auf, was bleibt bestehn?

Wer gewinnt und wer muss gehn?


Corona ist zwar nicht die Pest,

trotzdem - viele sind gestresst.

Gar in der Existenz bedroht,

vielleicht krank, vielleicht schon tot.


Doch hilft es nicht, sich zu beklagen

und ob des Virus' zu verzagen.

Die Menschheit hat genügend Kraft

und es bis jetzt noch stets geschafft

immer wieder auf zu stehn.

So wird's auch diesmal weiter gehn.

Behaltet Zuversicht und Mut,

dann wird auch dieses Ende gut.

56 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Bald starten wir wieder. Nach den Osterferien soll es endlich wieder losgehen mit den regelmäßigen Chorproben. Dann gibt es auch keine Corona-‚Ausreden‘ mehr. Nein – Vorsicht! , Ausrede‘ trifft es gan

Ich habe schon einige Wochen nichts mehr veröffentlicht in diesem Blog. Schreibblockade sozusagen. Ein weißes Blatt vor mir und keine Zeile will gelingen. Entweder es geht einfach oder es geht einfach

Ich mag es. Draußen, die vielen Lichter in den Wochen vor Weihnachten. Morgens, wenn es noch dunkel ist und ich zum Bäcker gehe oder wenn ich am Abend noch einen kleinen Spaziergang im Ort mache, funk