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  • michael marquart

Positiv

Ich habe schon einige Wochen nichts mehr veröffentlicht in diesem Blog. Schreibblockade sozusagen. Ein weißes Blatt vor mir und keine Zeile will gelingen. Entweder es geht einfach oder es geht einfach nicht. Meistens habe ich die Ideen früh morgens, so um 6 Uhr, wenn ich noch im Bett liege. Heute schwebte mir ein Gedanke rein und es könnte mal wieder etwas daraus entstehen.


Zurzeit häuft es sich spürbar, dass jemand im eigenen Bekanntenkreis positiv ist. Natürlich geht es dabei in diesen Wochen wieder oder immer noch um eine Corona-Infektion. (Überhaupt: Warum Befunde in der Medizin, die oftmals nichts Gutes bedeuten, positiv sind, habe ich immer noch nicht verstanden.)


Aus diesem Grund (Positiv-Fälle) hatten wir auch für unsere Vorstands- und Beiratssitzung am vergangenen Donnerstag zwei Absagen. Der verbleibende Rest hat sich aber dennoch getroffen. In einem großen Stuhlkreis, mit Maskenschutz haben wir zwei Stunden lang Pläne für die nächsten Monate bis in das Jubiläumsjahr 2023 hinein entworfen.


Schnell hat sich in dieser Runde herausgestellt: alle Teilnehmenden waren ebenfalls positiv. Aber diesmal im eigentlichen Sinn. Die Anwesenden, so mein Gefühl, haben sich gegenseitig infiziert und zwar mit positiven Gedanken. Wie könnte es weiter gehen im Verein? Wann und wie könnte in den kommenden Wochen ein Neu-Start aussehen? Was kann in diesem Jahr gelingen? Wie soll das 150jährige Jubiläum unseres Vereins betrachtet werden? Mit einem (wehmütigen) Blick zurück auf das Gewesene oder als Aufbruch mit einer Perspektive für die Zukunft?


Ideen und Planungen der Vorstandschaft und Chorleitung sind das eine. Der Erfolg und der Spaß für uns alle kann nur dann eintreten, wenn möglichst viele Chorsängerinnen und Chorsänger ebenfalls positiv sind und sich und andere mit ihrer Begeisterung für das gemeinsame Hobby und die gemeinsamen Ziele immer wieder neu anstecken. Gegen ein derartiges ich-sing-gern-im-Chor Virus bräuchte es dann eben auch keine Immunisierung.


Übrigens: Eine der Ideen für das Jubiläumsjahr ist, 150 Bäume zu pflanzen. Ein Pflänzchen für jedes bisherige Sängerbund-Vereinsjahr. Der kommenden Generation ein Sängerbund-Wäldchen zu hinterlassen ist doch auf jeden Fall ein positiver Gedanke, oder?



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