Alle Jahre wieder
- michael marquart

- 23. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Weihnachten steht wieder mal vor der Tür. Also nicht im wörtlichen Sinn. Es ist ja eine merkwürdige Vorstellung: es klingelt, du öffnest die Haustüre und draußen steht ein Weihnachtsbaum mit einer Krippe. Oder sogar Maria und Josef. Vielleicht rieselt dabei noch leise der Schnee, wo gerade eben noch die Sonne geschienen hat. Nein, nein – so ist das nicht gemeint.
Es ist halt ein weiteres Jahr vorbei. Monate sind dahingezogen und man weiß nicht wo die Zeit geblieben ist. Und jetzt ist wieder Weihnachten. Völlig überraschend.
Apropos Schneegeriesel - das gibt es immer seltener bei uns. Und weiße Weihnachten waren bei uns ohnehin seit jeher die Ausnahme. Ein Postkarten-Maler aus den Bergen soll vor weit über hundert Jahren mit seinen verschneiten Bergweihnacht-Motiven die Sehnsucht nach einer weißen Weihnacht geweckt und verbreitet haben. Das ist offensichtlich gut angekommen bei den Leuten. Es hält bis heute.
Jetzt schneit es nicht mal mehr in den Bergen rechtzeitig zum Fest. Lediglich in den Werbespots fallen Schneeflocken. Wer Schnee haben will, guckt alte Filme oder Wiederholungen von Bergpanaroma-Sendungen.
Unsere Schneesehnsucht zum Weihnachtsfest wird wohl bleiben und uns ALLE JAHRE WIEDER neu befallen. Womit wir nach LEISE RIESELT DER SCHNEE bei einem weiteren bekannten und immer noch beliebten Weihnachtslied-Klassiker wären.
'Alle Jahre wieder' war von dem Komponisten Friedrich Silcher als Kinderlied gedacht. Friedrich Silcher hatte viele Volkslieder gesammelt und dazu wohlklingende mehrstimmige Sätze geschrieben, die noch heute von Chören gesungen werden.
Mal wieder Volkslieder singen - ganz klassisch? Wär das was? Eine überlegenswerte Idee für ein neues Chorprojekt im kommenden Jahr? Antizyklisch. Wir werden sehen.
Jetzt aber wünsche ich euch allen erstmal eine hoffnungsfrohe weihnachtliche Festzeit mit Tagen der Erholung, der Ruhe, des Genießens und alles Gute für das kommende Jahr!

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