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Atemlos durch den Tag

  • Autorenbild: michael marquart
    michael marquart
  • 16. März
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. März

‚Atemlos durch die Nacht‘… die allermeisten werden diesen Party-Hit von Helene Fischer kennen und vielleicht auch schon mitgesungen haben – beim Feiern, ausgelassen und zu später Stunde.


Tatsächlich aber gehen viele von uns weniger atemlos durch die Nacht als eher kurzatmig durch den Tag – vergessen sozusagen im Stress und in der Hektik des Alltags das (richtige) Atmen.


Wobei ‚vergessen‘ da nicht ganz stimmt. Atmen passiert ja in der Regel unbewusst. Denken brauchen wir daran nicht. Es ist eine der größten Selbstverständlichkeiten in unserem Leben. Bis zu 30.000-mal tun wir das am Tag. Wir vergessen es also nicht, wir haben aber offensichtlich verlernt, unsere Lungen achtsam mit Luft zu füllen.


Dass dem so ist bestätigen etliche wissenschaftliche Studien. Die Mehrheit von uns atmet zu kurz, zu flach, zu unregelmäßig. Und das ist auf Dauer nicht gesund.


Deswegen gibt es mittlerweile viele Ratgeber und Hinweise zum Richtig-Atmen. Ganz bewusst - in den Bauch -, vier Sekunden ruhig über die Nase Ein- und sechs Sekunden weich über den Mund Ausatmen. Das entspannt, beruhigt, senkt den Blutdruck, schont Herz- und Kreislauf und soll dadurch sogar eine lebensverlängernde Wirkung haben.


Bei regelmäßigen Achtsamkeitsübungen und einem bewusstem Atemtraining kann jeder sein eigenes Luftholen wieder stärker wahrnehmen und verbessern. Im Alltag zum Beispiel im Auto vor der roten Ampel oder in der Schlange vor der Kasse im Supermarkt, etc.


Für alle aber jetzt an dieser Stelle von mir der ultimative Tipp in Form dieser Frage: Wie wär’s mit Singen?


Singen ist eine unterhaltsame Freizeitgestaltung, die Glückshormone frei setzt und soziale Kontakte fördert. Der Aufwand und die Kosten dafür sind gering. Und das gibt's eben noch on top: Singen ist ein bewährtes und effektives Mittel zur Verbesserung der Atmung und damit zur Förderung der allgemeinen Gesundheit.


Und am besten gelingt das in einer Gemeinschaft mit anderen, zum Beispiel in einem Chor. Gerade da ist über die regelmäßigen Chorproben am ehesten für ein ständiges Üben und Training gesorgt. Sollten Sie es bisher noch nicht tun - einfach mal ausprobieren!

 
 
 

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