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  • michael marquart

Home-Singing

Viele Menschen in Deutschland üben ihr Hobby im Amateurbereich aus. Sportler, Musiker, Sänger (*innen). Die Vereinslandschaft ist bunt. Sie fördert soziale Kontakte und besitzt eine wesentliche Bedeutung für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Aber sie leidet derzeit. Wird sie sich nach der Pandemie verändert haben?


Während Profis auch während des Lockdowns zum Teil ihren Beruf sogar noch ausüben dürfen (z.B. Fußball, Handball oder Wintersport), trainieren ansonsten all diejenigen, die einen professionellen Anspruch haben, ihre Fertigkeiten intensiv weiter und bleiben so in der Übung.


Das kann ich mir bei uns Amateuren so nicht vorstellen. Fußballern geht die Kondition ab, da das wöchentliche Training fehlt. Musiker im Musikverein verlieren ihren Ansatz, da zu wenig geübt wird. Und wir Sängerinnen und Sänger? Sind wir alle noch gut bei Stimme? Auch die Stimmbänder wollen trainiert sein. Ich spüre das bei mir. Wenn ich wenige Wochen nicht singe, braucht es eine Zeit, bis ich mich beim Singen wieder wohl fühle.


Um regelmäßig auch außerhalb von Proben und Training zu üben oder sich fit zu halten, benötigt es eine besondere Leidenschaft und Begeisterung für sein Hobby. Wer z.B. im Verein singt, dem sollte es nicht nur am Probetag zwischen 20.00 Uhr und 21.30 Uhr Spaß machen.


Singen bereitet grundsätzlich Freude und hebt die Stimmung. Deshalb will ich an der Stelle zum „Home-Singing“ motivieren. Haltet eure Stimmbänder fit. Wem es an geeigneten Lied-Ideen fehlt, kann sich z.B. auf der Seite www.franzdorfer.com inspirieren lassen.


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