Suche
  • michael marquart

Taugt doch

Hobbys, wie Musik oder Sport machen nicht nur Spaß und schaffen einen Ausgleich, sondern verursachen meist auch Aufwand und Kosten. Es wintert bald wieder. Skifahren zählt zu den recht teuren und aufwändigen Freizeitvergnügen. Fußball, ist diesbezüglich schon eher überschaubar. Es braucht aber zumindest einen Ball, ein paar Gleichgesinnte zum Kicken und einen entsprechenden Platz.


Musiker müssen in der Regel ebenfalls einiges investieren. Je nach Musikinstrument können das tausende von Euros sein. Ein neues Akkordeon würde mich schon reizen. Mit gut klingenden Helikon-Bässen. Kostet aber um die 5000 Euro. Mein altes funktioniert auch noch gut. Da gewinnt leicht meine Sparsamkeit die Oberhand.


Bei diesen Punkten kann das Hobby ‚Singen‘ seine Stärken ausspielen. Keine Kosten, kein Aufwand. Jede/r hat das Instrument ‚Stimme‘ bei der Geburt von der Natur gleich mitgeliefert bekommen und trägt es auch immer bei sich. Zu jeder Zeit einsatzbereit. Es hat zudem kein Zusatzgewicht, das Sie herumschleppen müssen (hierzu unterhalten Sie sich am besten mal mit einem Tubisten). Sie können zudem überall singen und gegebenenfalls auch alleine, einfach so zum Spaß.

Nur manchmal kommt es mir so vor, dass hier das alte Sprichwort gilt: was nichts kostet, taugt nichts. Das sogar bei den Sängerinnen und Sängern selbst. Hier fehlt mir so ein bisschen das Bewusstsein und die Wertschätzung für die eigene Stimme. Aber daran soll es nicht scheitern. Wie wär’s damit: einfach etwas Geld in Gesangsunterricht investieren?


57 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Wollen und sollen

Jetzt haben wir zunächst einmal die Resonanzräume von Brust- und Kopfstimme geortet und dann in der nächsten Einheit stimmungsvoll und lebenslustig jodelnd zwischen beiden hin- und hergewechselt und n

Jodler

Wir wissen: von klein auf ist Singen wichtig für die frühkindliche Entwicklung. Ich stimme Sybille zu: wenn Begegnungen mal wieder möglich sein werden, sollten wir junge Familien dabei unterstützen ge

Zwischen Himmel und Erde, Kopf und Brustregister

Es ist erst zehn Jahre her, da fand ich mich statt im Theater und auf Proben in einem Kreis von Müttern, mit Baby auf dem Schoß, beim Eltern-Kind-Singen wieder. Das war Anarchie! Und mindestens so lau

This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now