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Taugt doch

  • Autorenbild: michael marquart
    michael marquart
  • 25. Okt. 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Hobbys, wie Musik oder Sport machen nicht nur Spaß und schaffen einen Ausgleich, sondern verursachen meist auch Aufwand und Kosten. Es wintert bald wieder. Skifahren zählt zu den recht teuren und aufwändigen Freizeitvergnügen. Fußball, ist diesbezüglich schon eher überschaubar. Es braucht aber zumindest einen Ball, ein paar Gleichgesinnte zum Kicken und einen entsprechenden Platz.


Musiker müssen in der Regel ebenfalls einiges investieren. Je nach Musikinstrument können das tausende von Euros sein. Ein neues Akkordeon würde mich schon reizen. Mit gut klingenden Helikon-Bässen. Kostet aber um die 5000 Euro. Mein altes funktioniert auch noch gut. Da gewinnt leicht meine Sparsamkeit die Oberhand.


Bei diesen Punkten kann das Hobby ‚Singen‘ seine Stärken ausspielen. Keine Kosten, kein Aufwand. Jede/r hat das Instrument ‚Stimme‘ bei der Geburt von der Natur gleich mitgeliefert bekommen und trägt es auch immer bei sich. Zu jeder Zeit einsatzbereit. Es hat zudem kein Zusatzgewicht, das Sie herumschleppen müssen (hierzu unterhalten Sie sich am besten mal mit einem Tubisten). Sie können zudem überall singen und gegebenenfalls auch alleine, einfach so zum Spaß.

Nur manchmal kommt es mir so vor, dass hier das alte Sprichwort gilt: was nichts kostet, taugt nichts. Das sogar bei den Sängerinnen und Sängern selbst. Hier fehlt mir so ein bisschen das Bewusstsein und die Wertschätzung für die eigene Stimme. Aber daran soll es nicht scheitern. Wie wär’s damit: einfach etwas Geld in Gesangsunterricht investieren?


 
 
 

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